MB 38-2019 vom 18.9.2019 – Provinzielle Lebenswege + Buchvorstellung mit Arno Luik am 27.9.

Arno Luik, Jahrgang 1955, wurde im schwäbischen Königsbronn geboren, der Heimat von Georg Elser. Er studierte Amerikanistik und Sport in Tübingen, Wales und den USA und wurde Journalist und Autor. Er arbeitete für den Tagesspiegel, war Chefredakteur der taz und langjähriger STERN-Autor in Hamburg.
2010 schrieb er erstmals kritisch über das Immobilienprojekt Stuttgart 21 und trug mit der Veröffentlichung von bis dahin geheim gehaltenen Akten dazu bei, die Lügen der Verantwortlichen zu entlarven und das schwäbische Murksprojekt bundesweit bekannt zu machen.

Sein neuestes Buch „Schaden in der Oberleitung – Das geplante Desaster der Deutschen Bahn“ untersucht die katastrophalen Zustände beim größten deutschen Staatskonzern. Und benennt die Verantwortlichen: in der Bundesregierung und im Bundestag. Und im Hochhaus der Deutschen Bahn am Potsdamer Platz in Berlin.

Die Katastrophe hat System: Seit der Bahnreform von 1994, nach der die Bahn an die Börse sollte, handeln die Bahn-Verantwortlichen, als wollten sie die Menschen zum Autofahren erziehen.
Arno Luik kommt am Fr, 27. September um 20 Uhr in die Glockenkelter und unterhält sich mit dem Allmende-Vorsitzenden Ebbe Kögel über seinen Lebensweg und sein jüngstes Buch.In Zusammenarbeit mit K21 Kernen und dem Bündnis Rems-Murr für Kopfbahnhof Stuttgart. Eintritt: 6 €

Aktionswoche Klimaschutz
Mit der Arno Luik-Veranstaltung beteiligt sich die Allmende an der kreisweiten „Aktionswoche Klimaschutz“ vom 20. bis 29. September 2019. Sie beinhaltet zahlreiche Vorträge, Filme und Aktionen. Detailliertes Programm unter www.aktionswoche-klimaschutz.de

Grafeneck-Film
Den Allmende-Film “Stetten.Grafeneck.1940” zeigen wir am Fr, 20.9., 19:30 Uhr, bei den Naturfreunden UT: Begegnungsstätte Gartenstadtkirche, Barbarossastr. 52, Luginsland.