MB 09-2020 vom 26.2.2020 – Vorschläge für Stuttgarter Friedenspreis

Unsere Partnerorganisation AnStifter Stuttgart verleiht jedes Jahr kurz vor Weihnachten den mit 5.000 € dotierten Stuttgarter Friedenspreis. Er wird an Menschen oder Organisationen verliehen, die sich für Frieden, Gerechtigkeit und eine solidarische Welt einsetzen. Viele der PreisträgerInnen waren schon bei der Allmende zu Gast, u.a. Giuliana Sgrena aus Italien, Fatuma Adan aus Kenia, Rüstungsgegner Jürgen Grässlin und das Fischer-Ehepaar Costantino Baratta und Maggiore „Mamma“ Rosa aus Lampedusa.
Bis zum 31.3.2020 können Vorschläge zum Stuttgarter FriedensPreis per E-Mail (vorschlag@stuttgarter-friedenspreis.de) oder Post (Die AnStifter, Werastraße 10, 70182 Stuttgart) eingereicht werden. Einen Vorschlag kann jedeR einreichen. Er sollte mit max. 1.000 Zeichen begründet werden.

Der Auschwitz-Appell

Im Oktober 2008 organisierte die Allmende eine Fahrt in das ehemalige Vernichtungslager Auschwitz in Polen. Der Name Auschwitz steht für den Terror der NS-Diktatur und ein unglaubliches Verbrechen. Er wurde zum Inbegriff einer bürokratisch perfektionierten Mordmaschine und ein Symbol für Barbarei und Gnadenlosigkeit.
1,1 Mio Menschen wurden hier hier fabrikmäßig vergast, erschossen und zu Tode geschunden – Juden aus ganz Europa, Polinnen und Polen, sowjetische Kriegsgefangene, Sinti und Roma, Homosexuelle, Bibelforscher, EmigrantInnen und politische GegnerInnen der Nazis.

Gedenkstätte und Museum Auschwitz-Birkenau werden täglich von tausenden von Menschen besucht. Erhalt und Betrieb des Museums erfordern große Summen, um die immer wieder gekämpft werden muss. Mit dem Ausschwitz-Appell, der auf der Webseite www.die-anstifter.de unterschrieben werden kann, fordern wir die Bundesregierung auf, die finanziellen Mittel bereitzustellen, um dieses Mahnmal auf Dauer als Erbe der Menschheit zu erhalten.