Samstag, 4. April 2026, 5 vor 12 Uhr, Schlossplatz Stuttgart. Aufruf zum Ostermarsch „Friedensfähig statt kriegstüchtig“.
Wie jedes Jahr rufen die Allmende und die Initiative „Aufruch zum Frieden“ Kernen auf zum Ostermarsch gegen Militarisierung und Sozialabbau.
Es sprechen: Redner*innen: Maike Schollenberger (Ver.di Landesbezirksleiterin), Michael von der Schulenburg (ehem. Diplomat der OSZE und der UN, MdEP BSW), Dr. Susanne Edel („Aufbruch für den Frieden”), Musik: The Chunk Funk Connection, Bernd Köhler und ewo2; Mod.: Heike Hänsel, Wiltrud Rösch-Metzler, Leyla Bouyedda.
Unsere Forderungen:
- Für ein Menschenrecht auf Frieden
- Keine Stationierung neuer US-Mittelstreckenraketen in Deutschland!
- Keine neue Wehrpflicht!
Für das uneingeschränkte Recht auf Kriegsdienstverweigerung und die Rücknahme des Wehrdienst-Modernisierungsgesetzes. Gegen alle Formen von Zwangsdiensten. - Kein Profit mit dem Krieg!
Nein zu allen Rüstungsexporten.
Nein zur Taurus-Lieferung an die Ukraine. - Abrüsten statt Aufrüsten!
Investitionen in Soziales und Umwelt statt Kriegswirtschaft. - Asylrecht ist Menschenrecht!
Aufnahme von Kriegsflüchtlingen. Asyl für Deserteur*innen und Kriegsdienstverweiger*innen! Fluchtursachen bekämpfen, nicht die Flüchtenden! - Für die Stärke des Rechts – gegen das Recht des Stärkeren!
Keine Komplizenschaft mit Israels völkerrechtswidriger Vertreibungs- und Annexionspolitik in den palästinensischen Gebieten! Keine Billigung völkerrechtswidriger US-Militärinterventionen in Lateinamerika und Europa und im Iran! - Schließung aller US-Militärstützpunkte in Deutschland: Das bedeutet für Stuttgart: Schließung des EUCOM und AFRICOM
Der komplette Aufruf mit Unterstützern hier:
https://www.friedensnetz.de
Die milliardenschweren Aufrüstungsprogramme von Bundesregierung, EU und NATO bedrohen unseren Sozialstaat und alle anderen Bereiche der zivilen Gesellschaft. Vielen Kommunen steht ohnehin schon das Wasser bis zum Hals, doch Soziales, Klimaschutz und Kultur werden weiter zusammengekürzt, auch in Baden-Württemberg. Die Landesregierung will Konversionen der kriselnden Industrie hin zu Rüstungsproduktion weiter unterstützen und nennt das wider besseres Wissen einen „Jobmotor“. Dabei hätten Investitionen in zivile Infrastruktur, Gesundheit und Bildung
erwiesenermaßen einen 2–3-mal höheren Effekt auf den Arbeitsmarkt.
Die Ostermärsche sind Versammlungen für Friedenspolitik, wo die Prinzipien der UNCharta, die Menschenrechte und das humanitäre Völkerrecht verteidigt werden. „Wenn die Regierenden von Hochrüstung und Kriegstüchtigkeit reden, halten wir mit Friedensfähigkeit dagegen,“ heißt es im Aufruf. „Statt Zwangsmusterungen und Kriegsdienst für junge
Menschen setzen wir uns für Friedensbildung an Schulen und freiwillige zivile Friedensdienste ein.“
Als Rednerinnen werden erwartet: Emil und Tizi vom Bündnis „Nein zur Wehrpflicht“; Clara Meier, DFG-VK Kriegsdienstverweigerungsberaterin; Jürgen Wagner, Informationsstelle Militarisierung, IMI; Maike Schollenberger, Ver.di Landesbezirksleiterin; Michael von der Schulenburg, ehem. Diplomat der OSZE und der UN, Abgeordneter des Europäischen Parlaments und Dr. Susanne Edel, „Aufbruch für den Frieden”. Musik kommt von der „The Chunk Funk Connection“ sowie von Bernd Köhler und ewo2, Moderation: Heike Hänsel, Wiltrud Rösch-Metzler, Leyla Bouyedda.




