Freitag, 26. Juni 2026, 19 Uhr, „Burgstüble“, Am Sportplatz 4, Stetten. Lesung Gerald Grüneklee: „Corona – Virus essen Seele auf“
Am 11.3.2020 rief die Weltgesundheitsorganisation WHO die globale Corona-Pandemie aus. Mehr als drei Jahre später, im Mai 2023, wurde der internationale Gesundheitsnotstand für beendet erklärt. Doch die Corona-Pandemie lässt bis heute viele Fragen offen. Fragen, die man hätte stellen müssen.
Dieser Nicht-Aufarbeitung widmet sich dieses Buch. Dabei böten nicht zuletzt die jetzt zugänglichen und ungeschwärzten RKI-Files viele Ansatzpunkte für die Kritik der Corona-Maßnahmen und die überfällige Aufarbeitung. Festzuhalten ist: man hätte es wissen und besser machen können. Wenn man gewollt hätte.
Das Buch analysiert das gesellschaftlich-politische Klima der Pandemiejahre und fragt, was zu lernen und aufzuarbeiten wäre. Dabei geht es neben der Kritik einer exklusiven Expertokratie, „linker“ Ausgrenzungsrituale, eines regelrechten Impf-Fanatismus, der Medien und ihrer „Faktenchecks“ sowie der Folgen der Pandemie nicht zuletzt für Kinder und Jugendliche etc. auch um zahlreiche politische Querverbindungen, denn die Pandemie-Politik hat auch jede Menge mit Kapitalismus, den neuesten Kriegen und dem Erstarken rechter Bewegungen zu tun. Und umgekehrt.
Eine Diskussionseinladung an jene, die sich gegen bio-politische Machtanmaßungen, autoritäre Verhältnisse und die neue Kriegstüchtigkeit einsetzen.
Gerald Grüneklee, Jahrgang 1965, ist Buchantiquar („Der Ziegelbrenner“), Publizist und Sozialpädagoge. Er ist (Mit-)Autor der Bücher „Corona und die Demokratie – eine linke Kritik“ (2020), „Wider den Impfzwang“ (2022), „Nie wieder Krieg – Deutschland und die Ukraine“ (2022) und „Nur Lumpen werden überleben – Die Ukraine, der Krieg und die antimilitaristsiche Perspektive (2024).
Er war bereits im Oktober 2022 bei der Allmende zu Gast, mit dem Vortrag „Kein Krieg mehr ohne uns“.
Eintritt frei




