Mittwoch, 17. Juni 2026, 19 Uhr, Glockenkelter, Hindenburgstr. 43, Stetten. Vortrag Reinhard Lauterbach: „22. Juni 1941 – der verdrängte Jahrestag des deutschen Überfalls auf die Sowjetunion“
Vor 85 Jahren, im Morgengrauen des 22. Juni 1941, begann Hitler-Deutschland den Vernichtungskrieg gegen die Sowjetunion. Auch zahlreiche junge Männer aus Stetten waren mit dabei, an die in einer kleinen Einführung erinnert wird. Als der Krieg im Mai 1945 nach knapp vier Jahren mit der bedingungslosen Kapitulation Deutschlands endete, hatte die Sowjetunion 27 Millionen Tote zu beklagen, davon 14 Millionen Zivilisten. Drei Millionen sowjetische Kriegsgefangene starben in deutschen Lagern durch Hunger, Kälte, Krankheiten und Exekutionen. Auf deutscher Seite starben knapp vier Millionen Wehrmachtssoldaten.
Der gelernte Historiker und Slawist Reinhard Lauterbach verfolgt als Journalist seit vielen Jahren mit nach allen Seiten kritischer Distanz die Entwicklungen in Osteuropa. Knapp 30 Jahre lang war er Redakteur bei verschiedenen ARD-Sendern, u. a. 1998 bis 2001
Korrespondent des ARD-Hörfunks in Warschau und Kiew. Seit 2013 ist er Osteuropakorrespondent der Tageszeitung „junge Welt“ und Autor in „konkret“ und anderen Publikationen.
Eintritt: 5 Euro. Jugendliche, Azubis und Studierende frei.
Eine gemeinsame Veranstaltung der Allmende mit dem Parteifreien Bündnis PFB, der David-Pfeffer-Geschichtswerkstatt und der Initiative Aufbruch zum Frieden.



