Rückblick auf Lesung Ulrike Guerot: „Endlich Europa“ am Samstag, 3. Oktober 2026, 17 Uhr, Glockenkelter, Hindenburgstr. 43, Stetten.
140 Interessierte kamen am 3.10. zur Lesung von Ulrike Guerot aus ihrem vergangene Woche im Westend Verlag erschienenen Buch „Endlich Europa – Wie die Europäische Republik wahr wurde“. In ihrer Lesung skizzierte sie ein utopisches Europa des Jahres 2045, das sich von den USA emanzipiert hat und eine neue Vereinigung gründet, die als föderale Europäische Republik konstruiert ist. Diese wird souverän und fügt sich mit einer konstruktiven Rolle in die multipolare Welt des 21. Jahrhunderts ein. Die Idee ist keine geringere, als aus der technokratischen EU eine wahrhaftige europäische Demokratie zu machen, verfasst als Europäische Republik. Mit einer europäischen Regierung, Gewaltenteilung, einer Europäischen Bürgerversammlung, einem Europäischen Senat, also einem Zweikammersystem, in dem beide Kammern zusammen die künftigen Geschicke Europas gestalten. Und dies nicht auf der Grundlage der bisherigen Nationalstaaten, sondern als Zusammenschluss von ungefähr 50 verschiedenen historisch gewachsenen Regionen, die durchaus auch grenzüberschreitend sein können und näher an den Menschen und ihren Bedürfnissen dran sind. Es folgte eine engagierte Diskussion, ob eine derartige Utopie überhaupt jemals verwirklicht werden könnte.
Das Buch ist im Buchhandel erhältlich.
Weitergehende Informationen auf der Webseite www.endlich-europa.eu
Ulrike Guerot, Jahrgang 1964, begann ihre politische „Karriere“ im Ring Christlich Demokratischer Studenten RCDS. Nach ihrem politikwissenschaftlichen Studium arbeitete sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin im Bundestag und in der EU-Kommission. Sehr früh engagierte sie sich transatlantisch und vor allem europapolitisch. Sie entwickelte die Idee einer europäischen Republik jenseits nationaler Grenzen und wurde ein vielgefragter Talkshow-Gast.
Das änderte sich, als sie 2021/22 die deutsche Corona-Politik kritisierte und sich kritisch zur Berichterstattung über die Hintergründe des Ukraine-Krieges äußerte. Die Kampagne gegen sie gipfelte in der fristlosen Kündigung ihrer Professur an der Uni Bonn.
Im Oktober 2026 erscheint beim Westend-Verlag ihr neues Buch „Endlich Europa – Wie die Europäische Republik wahr wurde“, das bei der Lesung erworben werden kann. Sie erzählt darin, wie 2029 das von-der-Leyen-Europa zusammenkracht und sich daraus die (schon Jahrhunderte alte) Idee einer dezentralen, regionalen, sozialen, neutralen und demokratischen Europäischen Republik entwickelt.
Das Buch (frisch aus der Druckerei) kann bei der Lesung für 25 Euro erworben werden.
Im Vorwort zum Buch schreibt sie über ein utopisches Europa des Jahres 2045: „Europa hat sich von den USA emanzipiert und einen Staat gegründet, den es als föderale Europäische Republik verfasst hat. Europa wurde souverän und hat sich mit einer konstruktiven Rolle in die multipolare Welt des 21. Jahrhunderts eingefügt! Die Idee ist keine geringere, als aus der technokratischen EU eine veritable europäische Demokratie zu machen, verfasst als Europäische Republik. Mit einer europäischen Regierung, Gewaltenteilung, einer Europäischen Bürgerversammlung, einem Europäischen Senat, also einem Zweikammersystem, in dem beide Kammern zusammen die künftigen Geschicke Europas gestalten.“
Natürlich wird sie auch Stellung nehmen zu den (seit Jahren und immer noch) laufenden Kampagnen gegen sie und ihre Ideen und zu den Arbeitsgerichtsprozessen wegen ihrer Kündigung durch die Uni Bonn.
Ulrike Guerot war bereits im Juni 2023 in der ausverkauften Glockenkelter zu Gast.
Eintritt: 10 Euro. Jugendliche, Azubis und Studierende frei.
Eine gemeinsame Veranstaltung der Allmende mit dem Parteifreien Bündnis PFB




